Wetterbericht

Publiziert am von bodenseebass

Und nun zum Wetter: Amtlicher Sturm gestern. Bodenseebass mischte sich unter die Katastrophen-Touristen und knipste den schönsten Weltuntergang des noch jungen Sommers:

Heute wieder alles ruhig. Saharahitze, Blitzsommer, 40 Grad im Schatten, die Soße läuft. Aber deshalb gleich ins Wasser rein? Kann das gut gehen? Wie gut, dass die Onlinepraktikanten einer Regionalzeitung vorab im so genannten “Selbstversuch” getestet haben, wie das eigentlich so ist, das Baden. Im Sommer. Bei 40 Grad. Das Fundstück des Tages:

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30 Jahre Handtelefon

Publiziert am von mellokat

Geburtstagskind des Tages: das Handy. Wird heute wohl 30 Jahre alt. Mein erstes Handtelefon war ja ein Alcatel. Mit zweizeiligem Display ausgestattet, lag super in der Hand und hatte einen kleinen niedlichen Antennenstumpen oben dran, den man – prima Spielzeug – leicht abschrauben konnte. War aus so einer Prepaid-Box von der Telekom. Weil Mobilfunkverträge waren ziemlich unbezahlbar und hätten sich eh nicht gelohnt. Schließlich habe ich das Gerät fast nie benutzt. Wenn so ein Ding in der Öffentlichkeit mal geklingelt hat, wurde man noch echt schräg angeschaut. Heute fällt man dagegen auf, wenn man im Zug oder Bus einfach nur so dasitzt, ohne auf einen Screen zu glotzen.

Doch zurück zum Alcatel. Designmäßig also super, war die Menüführung eher schwierig. Man musste in etwa eine halbe Stunde einplanen, um eine SMS abzusetzen. Aber egal, siehe oben. Meist lag das Ding im Handschuhfach, falls mal der ADAC gerufen werden musste (was bei meiner Rostlaube nicht ganz unwahrscheinlich war).

Lange hatte ich das Handy trotzdem nicht. Obwohl seinerzeit schon nicht ganz der letzte Schrei, wurde es mir in einer Diskonacht aus dem Auto geklaut – vor dem Metro war das. Das einzige, was wirklich was wert war in und an dem ollen Zweiergolf war zwar das Radio. Das hat der Depp aber drin gelassen. Ich, ziemlich angepisst wegen des professionell eingestochenen Lochs unterm Türgriff, lasse die Polizei rufen (vom Türsteher, mein Handy war ja weg). Muss ich machen, wegen Versicherung und so, und überhaupt, dachte ich. Die werden sich freuen, die Bullen, morgens um halb fünf. Werden kurz murren, die Personalien aufnehmen und gut is. Aber nee nee. Was machen die Cops? Holen doch tatsächlich ihr Detektiv-Pulver raus und nehmen Fingerabdrücke am Auto. Wie im Film. Waren zwar wohl überwiegend meine eigenen Tapser, aber egal. Ich als alter Hobbyagent war begeistert. Hatte nicht mal gewusst, dass die so was standardmäßig im Streifenwagen haben. Super Sache auf jeden Fall. Mein Respekt für so viel Gewissenhaftigkeit, liebe Polizei Friedrichshafen.

Den Dieb haben sie dann trotz mehrköpfiger Sonderkommission zwar nicht erwischt, und nach einer längeren handylosen Zeit ging‘s bei mir dann mit einem gebrauchten Siemens weiter. Aber irgendwann, irgendwann wird es klingeln, und ein kurz vor der Pension stehender Kripobeamter, den der Fall all die Jahre nicht losgelassen hat, wird mir eröffnen, dass sie das Arschloch endlich verhaftet haben. Dank Fingerabdruckabgleich. Und dann – in einer verschweißten Tüte mit Aktenzeichen dran – kriege ich mein Alcatel wieder.

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Keep it Real Jam 2013

Publiziert am von bodenseebass

Die Jungs von Keep it Real stellen auch dieses Jahr wieder das größte Reggaefestival weit und breit auf die Beine. Alles dabei: Musik, Camping, Fußballturnier, Poetry Slam und gutes Wetter. Nächstes Wochenende geht’s los:

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Zurück im Douala – für eine Nacht

Publiziert am von bodenseebass


Kaum steht der Sommer vor der Tür, kehrt “Reclaim the Beats!” noch einmal zurück – für eine Nacht. Mit von der Party ist Enea, the Italian Stallion, der das Douala zuletzt vor zwei Jahren amtlich zerlegt hat. Der “Beatalistics”-Labelchef und “Sun&Bass”-Resident kocht auch diesmal mehr Styles als seine Mamma Pasta. Es erwartet uns ein Abend voller Drum&Bass und Dubstep, mit brandneuem Zeug, alten Hits, echten Rewinds und natürlich mit den “Reclaim the Beats!”-Machern Double-L und Mellokat. Am Mic ist wieder MC Sinista aus Mannheim. Also einer der Besten im Land, der im März bei der letzten “Reclaim the Beats!” mit seinen Reimen auch wirklich den letzten Hipster von der Bar und auf den Dancefloor gelockt hat.
Und hinten? Reggae und Dancehall wie immer. Diesmal mit der Keep it Real Crew.

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Douala: Kein Tanz nach fünf

Publiziert am von bodenseebass

Das Douala und die gestrichene Sperrzeitverkürzung: Um Punkt fünf Uhr müssen seit einiger Zeit im Ravensburger Club die Lichter angehen, auch wenn’s dann noch nett ist. Die Wogen schlagen so hoch, dass sich sogar der regionale TV-Sender jetzt des Themas angenommen hat. Den Vier-Minuten-Bericht gibt’s hier zu sehen.

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Vinylgeschichten: Tag des Plattenladens

Publiziert am von mellokat


Foto: Wikipedia/Mot2

Es gibt ja inzwischen für so ziemlich alles einen Gedenk- oder Aktionstag im Jahreskalender: für die Rückengesundheit, ein sicheres Internet, für Schildkröten und – man höre und staune – auch einen für den Plattenladen. Also nicht für iTunes oder Amazon, sondern die echten Plattenläden. Jene gallischen Dörfer des Einzelhandels, in denen, frei nach Nick Hornby, Soul in der vorletzten Reihe gleich neben dem Blues steht. Und da der unabhängige Plattenladen um die Ecke inzwischen ja ziemlich rar geworden ist, ehrt ihn der alljährliche Record Store Day – so wie jetzt am vergangenen Samstag.

Ich muss gestehen, auch selbst schon länger nicht mehr in einem solchen gewesen zu sein und mir stattdessen das Zeug lieber per Mailorder schicken zu lassen. Das ist bequem, aber ohne Flair. Schließlich fehlt das ganze Drumherum, das einen Plattenladen so ausmacht. Leute treffen, über Partys reden, Flyer checken und gleichzeitig in bester Sammler-Manier „Spähen, Jagen, Erlegen“, wie es der letztjährige deutsche Record-Store-Day-Botschafter Thees Uhlmann auf den Punkt bringt: „Die Trophäen nach Hause tragen, das Besondere wertschätzen und das in der schönsten Form, wie man Musik wohl konsumieren kann: Vinyl!“ Da hat der Mann natürlich vollkommen recht. Musikkauf ist Vertrauenssache, und das Wohlwollen des Vinyldealers will erarbeitet werden. Doch bis zum Premiumstatus, dem eigenen Zurücklegefach hinterm Tresen, ist es ein langer Weg.

Für einen, der in der schwäbischen Provinz groß wurde, begann dieser nicht im coolen Indie-Laden mit Szenegeruch, sondern im lokalen Elektro- und TV-Fachhandel (auch so eine aussterbende Gattung). Dort gab es Tapes von Depeche Mode bis Udo Jürgens, natürlich auch ein paar CDs und eine Vinylkiste, in der Modern Talking einträchtig neben Bruce Springsteen, Tina Turner, Grace Jones und Geier Sturzflug stand. Neuerscheinungen hingen – mit Wäscheklammern befestigt – an einer Nylonschnur im Schaufester hoch über den neuesten Röhrenfernsehern, Stereoanlagen, Heimcomputern, VHS-Rekordern und Atari-Konsolen. Anhörmöglichkeiten gab es selbstverständlich keine. Schließlich waren die meisten der Compilations „bekannt aus Funk und Fernsehen“. Und LPs kaufte man entweder, weil man auf dem Schulhof schon eine Kassette davon in die Hand gedrückt bekommen hatte, ein Videoclip dazu bei Formel eins lief oder eben blind.

Als nach Jahren ausschließlichen Tape-Hörens dann endlich eine Philips-Kompaktanlage mit Plattenspieler ins Kinderzimmer eingezogen war, erstand ich also in jenem Laden für nicht mal 20 Mark meine erste selbstgekaufte Vinylplatte. In meiner Erinnerung zanken sich Bon Jovis „Slippery when wet“ und a-has „Scoundrel Days“ um diesen Status – und ich hoffe ja inständig, es war letztere, befürchte aber Schlimmeres.

Den nächstbesten „richtigen“ Record Store hatte dann die nahe Kreisstadt zu bieten. Ein kleines, dunkles und vollgestopftes Loch. Nach den sympathischen TV-Mechanikern vom Dorf standen einem hier langhaarige Rocker und Techno-Typen gegenüber, die sich in der Regel für unheimlich schlau hielten und in Sachen Musikgeschmack und Qualität ihres Sortiments nicht groß mit sich reden ließen. Eine bestimmte Platte bestellen? „Ich kann‘s probieren“ war die Antwort, was so viel hieß wie: Kauf gefälligst das, was wir da haben, du Vogel, oder fahr halt gleich nach Stuttgart. Was man dann auch getan hat.

Langsam aber heftig war die Sehnsucht nach zeitgenössischer Clubmusik erwacht, und so wurde die regelmäßige Pilgerfahrt per Bummelzug in die Landeshauptstadt Pflicht, um sich mit dem heißesten Scheiß einzudecken und das Vinyl in prall gefüllten Jutetaschen aus der großen weiten Welt nach Hause zu holen. Natürlich war es völlig uncool, samstagmorgens nicht selten schon vor der verschlossenen Ladentür herumzulungern, noch ehe der Besitzer übermüdet daher geschlurft kam. Aber im Gegensatz zu den hippen Großstädtern waren wir ausgeschlafen und zudem fest entschlossen, unser Taschengeld voll und ganz in Beats aus dem nächsten Jahrtausend zu investieren. Und da standen sie nun zuhauf, die Scheiben, die das Fan-Herz höher schlagen ließen. Jetzt sich bloß beim Probehören nicht anmerken lassen, dass einem die lässige Bedienung eines Technics-Tonarmes noch nicht unbedingt so sehr in Fleisch und Blut übergegangen war wie dem routinierten House-DJ am Anhörplatz nebenan. Und beim Rausgehen nicht vergessen, die kopierten Handzettel aus der Provinz schnell noch heimlich unter die teuren Hochglanzflyer der Szeneclubs zu mischen, bis man dann später endlich den ersten ordentlich gedruckten Flyer mit seinem Namen drauf dabei haben sollte.

Obwohl also die Nahversorgung in Sachen Tonträger gut funktionierte und Mailorderkataloge den Restbedarf abdeckten, waren gelegentliche Shoppingtrips nach London ins gelobte Vinylland natürlich das Nonplusultra. Noch mehr Läden, noch mehr Platten, noch mehr Entdeckungen. Noch mehr rausgeschmissenes Geld. Das trug man dann lieber in den geliebten Ravensburger Soundcircus:

Und als es den nicht mehr gab (schief): ins Internet. Dort stehen sie alle, die raren Scheiben, nach denen man in Listen, Second-Hand-Läden und auf Flohmärkten immer gefahndet hat. Und jetzt ist es nur eine Frage des Preises, und sie sind Dein. Theoretisch zum Beispiel auch jene Boards-of-Canada-Platte, die man seinerzeit schon in den Händen hatte, aber die Gelegenheit verstreichen ließ, und die jetzt ab achtzig Euro aufwärts bei Discogs feil geboten wird. Vielleicht sogar von einem Seller, der die Konkursmasse eines dicht gemachten Plattenladens aufgekauft hat.

Ach ja, den Fachhändler daheim gibt es übrigens heute noch. Er gehört jetzt zu einer der üblichen Elektronikketten. Vinyl führt er natürlich schon lange nicht mehr, wahrscheinlich nicht mal mehr CDs. Dafür vercheckt er neben Flachbildglotzen und MP3-Playern auch Strom- und Handyverträge. So ist das eben. In diesem Sinne zum Record Store Day: Alles Gute, liebe Plattenläden!

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Morgen: Reclaim the Beats!

Publiziert am von bodenseebass

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Es ist wieder einmal soweit. Die gute alte “Reclaim the Beats!” (Jahrgang 2002) ist zurück im Douala. Für eine Nacht. Morgen. Yeah, yeah, yeah:


…und einmal umdrehen:

Aus dem Programmheft:

Was haben Drum&Bass Superstars wie Andy C, Pendulum und DJ Hype gemeinsam? Genau! Sie alle haben schon zusammen mit MC SINISTA unzählige Partys in ganz Europa gerockt! Höchste Zeit also, dass der Mannheimer Ausnahme-Vocalist in unser aller Lieblingsclub aufläuft. Und zwar am Freitag, den 22. März, wenn RECLAIM THE BEATS! endlich wieder für eine Nacht ins Douala zurückkehrt. Die Residents Double-L und Mellokat können es einfach nicht sein lassen und servieren den besten Drum&Bass und Dubstep von heute, übermorgen und gestern.
Auf dem zweiten Floor gibt es ein Wiedersehen mit gute alten Freunden aus Stuttgart. Hier feuern die Rudeboys von Suzzlic Stereo eine dicke Ladung Reggae, Dancehall und Ghettofunk ab.

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Lied der Woche: Gorillaz – “Feel Good Inc” (Remix)

Publiziert am von bodenseebass

Unser Lied der Woche ist eigentlich ein alter Hut. Als Vinyl-Bootleg vor acht Jahren erschienen und seitdem auf Partys rauf- und runtergespielt, gibt es die schöne Drum&Bass-Version des Gorillaz-Klassikers “Feel Good Inc” aus Köln jetzt aber ganz frisch als Gratis-Download. Wo? Da.

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MV wird 80

Publiziert am von mellokat


Foto: Memorino (Creative Commons/Wikipedia)

Offtopic: Wir haben heute ein besonderes Geburtstagskind, das zumindest jeder Baden-Württemberger kennen dürfte: Gerhard Mayer-Vorfelder (sprich: Emm-Fau), eine ganz vorsichtig ausgedrückt nicht ganz unumstrittene Figur mit oft fragwürdigen Ansichten und einem Gutsherrenstil der alten Schule. Geschadet hat ihm das nie. Der gute Mann hat mehr Affären ausgesessen, mehr Skandale überstanden als die meisten seiner Politikerkollegen und ist dabei sogar stets weiter nach oben gestiegen. Am Ende wurde er sogar Boss des DFB und hohes Tier bei der FIFA.

Für die Jüngeren unter der Leserschaft: MV war zuvor lange Jahre Kultus- und Finanzminister im Ländle und gerade in erster Funktion unter den Schülern berühmt-berüchtigt. Aber eigentlich war er ja in erster Linie Dauerpräsident des VfB Stuttgart und damit Lieblingshassobjekt der Kurve. “Vorfelder raus” gehörte zum Standardschlachtruf im Neckarstadion seit ich denken kann. Es dürfte ihm aber so ziemlich am Allerwertesten vorbeigegangen sein, was der Pöbel über ihn denkt, denn so sicher wie er saß keiner im Sattel. Und als der Patriarch dann schließlich doch abtrat, war sein Klub fast pleite. Nicht schlecht für einen Ex-Finanzminister.

Wie dem auch sei: MV wird heute achtzig. Und wir erheben das Glas (wenn man das noch ungestraft sagen darf).

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Hang the DJ

Publiziert am von mellokat

Okay, den Rummel um die GEMA-Reform hat ja wohl jeder mitgekriegt. Riesenaufregung. Abzocke von Clubbetreibern, alle Diskos bald am Ende, Proteste, Shitstorm, Skandal. Kennste? Kennste. Aber nun wird es erst richtig lustig. In Bälde kommt da ein neuer GEMA-Tarif um die Ecke gegrätscht, der nicht die dicken, kohlescheffelnden Clubmanager, sondern den kleinen DJ von nebenan persönlich an die Kandare nimmt. Tarif VR-Ö heißt das Ding.

Worum geht’s? Um den Platten- oder CD-Koffer des DJs beziehungsweise sein Laptop. Bisher waren die Gebühren für kopierte Tonträger den Clubs mit in Rechnung gestellt worden, nun werden die MP3-Aufleger selbst zur Kasse gebeten – oder unter gewissen Umständen auch nicht. So richtig blickt man da ja spontan nicht durch. Die De:Bug hat sich die Mühe gemacht, das Ganze ausführlichst zu erklären und netterweise auch ein Schaubild zu malen, das den Wahnsinn bestens illustriert. Und wir lernen schnell: File ist nicht gleich File.

Also, Fallbeispiel eins: Du legst mit selbstgebrannten CDs auf? Pech, musste zahlen. Pro Track 0,13 Euro. Fallbeispiel zwei, und jetzt wird’s kompliziert: Du kaufst eine MP3, ganz legal, nehmen wir jetzt mal an, und lädst sie auf Deinen Rechner. Soweit ist alles safe. Aber sobald Du Dir zum Auflegen das File auf Dein Laptop oder einen Stick ziehst oder eine CD brennst, überschreitest Du die rote Linie. Die abgespielte Datei wird gebührenpflichtig. Ob da ein Aufseher an der Kanzel steht und mitschreibt oder ob ein fieser GEMA-Trojaner auf Deinem Notebook das automatisch erledigt und die fälligen Gebühren gleich abbucht – keine Ahnung. Vielleicht gibt es ja auch Hausbesuche à la GEZ durch Außendienstmitarbeiter.
Sicher ist nur: Das Ganze tritt am 1. April (sic!) in Kraft. Das heißt bei der folgenden Veranstaltung, die wir Euch jetzt schon wärmstens ans Herz legen, wird noch alles beim Alten sein:

So ist es an besagtem Abend GEMA-mäßig völlig egal, ob Kollege Double-L von seinen frisch codierten Beatport-MP3s die bald kostenpflichtige Sicherungskopie spielt oder vor lauter Verwirrung doch wieder seine Vinylscheiben auspackt. Die sind nämlich auch nach dem Stichtag völlig lizenzgebührenfrei.

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